Surpreme Commander und seine Folgen!
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Ich gebe es zu! Ich habe Total Annihilation geliebt. Als es 1997 auf den Markt kam, stand ich direkt in der Karstadt Computerabteilung und musste das erste Paket haben. Damals noch auf einem Pentium I mit 100 mhz hatte ich Stunden damit verbracht gegen den Computer oder gegen einen Nachbarn (Über ein an der Hauswand freischwebend verlegtes serielles Kabel !) zu zocken.
TA war einfach genial und trotz hübscherer Grafik der Konkurrenz kam kein Strategiespiel an das TA Konzept ran.
2007 war es dann soweit. Der Entwickler Chris Taylor bringt Surpreme Commander, den inoffiziellen Nachfolger zu TA raus. Die Demo musste ich unbedingt ausprobieren!
Also schneller heruntergeladen, installiert und auf die Nase gefallen: Leider läuft Surpreme Commander nicht mehr mit Windows 2000.
Damals hatte ich erst als Windows 2000 herauskam von Windows 95 aufgerüstet und mir Win2000 gekauft. Für Windows XP hatte ich nie Gründe gefunden es zu kaufen (Windows brauche ich eh nur zum Zocken). Tja und da kommt der Nachfolger von Total Annihilation und ich muss upgraden!
Jetzt noch XP zu kaufen wäre ja dumm. Insbesondere ist der Preis von XP Home der gleiche wie von Vista Home Basic. Also musste ein Vista in der 32 Bit SystemBuilder-Version her.
Nachdem ich meine Linux Partitionen sicherheitshalber noch ein komplett gesichert habe, ging es mit der Vista-Installation los.
Nachdem ich die ersten Updates und Nvidia Grafiktreiber installiert hatte, fingen die ersten Probleme an. Damals bei dem Vista RC1 Test konnte ich noch ohne weiteres meinen Monitor (Sony W900) korrekt installieren. Nun fehlt plötzlich in den von Nvidia Geforce (v101.41) Treibern die Auflösung 1600×1024 (sowie 1600×1050) !.
Im Web habe ich keine wirkliche Lösung gefunden, also habe ich mich selbst an die Arbeit gemacht und die Nvidias nv_disp.inf Datei so modifiziert, sodass mein Monitor wieder ordentlich nutzbar ist. (Mehr zum Thema: Forceware 101.41 und die fehlenden Auflösungen)
Um zu sehen ob soweit alles ordentlich läuft startete ich den Aquamark3 Test und war geschockt! Meine Grafikperformance war um 60% im Gegensatz zu Windows 2000 gesunken!
Den Grund habe ich dann herausgefunden: Der Nforce2 Chipsatz wird nicht mehr von Nvidia, sondern nur noch (in einer langsameren) Microsoftversion unterstützt. Entsprechend mager ist nun die Grafikleistung.
Deshalb habe ich mir definitiv keine 7800 GS gekauft um nun im Nachhinein nicht die volle Leistung nutzen zu können. Also biss ich in den sauren Apfel und suchte nach einer PC-Aufrüstlösung. Ich bin ein Freund der sanften Upgrades. Also nicht einfach den kompletten PC tauschen, sondern lieber nette Upgradepfade suchen die kostengünstig mehr Leistung und Zukunftssicherheit bieten.
Wenn Upgraden, dann einen Dual-Core Prozessor und die Möglichkeit AGP und PCI-Express nutzen zu können. Hier kamen nur 2 Mainboards in Frage: Asrock 939Dual SATA2 bzw. VSTA oder dem Asrock 775 4Core Dual VSTA.
Nachdem ich lange hin und her gerechnet habe, bin ich letztendlich auf ein Asrock 939Dual SATA2 mit einem Opteron 170 (Dual-Core x 2.0 Ghz mit 2x 1024 KB Cache) umgestiegen. (Mehr zu:Warum Asrock939 und nicht auf das Asrock 775 4Core Board)
Da sich die Linux Installation von einem Chipsatz und Prozessorwechsel nicht irritierten ließ, musste ich bei dem Vista-System komplett neu installiert werden, da dieses sich nicht mehr Booten lassen wollte.
Nach diversen Problemen mit dem neuen ULi Chipsatz, läuft das System nun stabil und auch recht flott. (Mehr zu: Asrock 939Dual SATA2 & Windows Vista)
Das ganze hat doch ziemlich viele Abende Arbeit gekostet, aber nun kann ich endlich die Demo von Surpreme Commander ausprobieren