Charade G102: Teil 2 – Erster Check
Bei der Abholung des Charades war ich grundsätzlich zufrieden, da der Innenraum ordentlich aussah, die Radkästen ohne Rost waren und sogar ein paar Alufelgen inklusive obligatorischer Tieferlegung nicht nur dabei, sondern auch eingetragen waren.
Die einzig offensichtliche Roststelle war wie so üblich im hinteren Schwellerbereich. Das Loch wurde vom Hallennachbar (Käferschrauber und VW-Oldie Liebhaber) ordentlich geschweißt und danach konnte es schon an die ersten genaueren Untersuchungen des Neuerwerbs gehen.
Also ab auf die Grube und runter mit der Motorhaube.
Und mit der Motorhaube geht es schon los: Ein paar Spaßvögel haben diese wohl schon einmal versucht zu lösen und dabei Links mit Rechts verwechselt. Die abgerissenen Schrauben am Haubenhalter wurden Schweißpunkte ersetzt.

Danach schwenkt der Blick auf den ölversauten Zylinderkopfdeckel. Wow was ist denn da passiert? Ich kann es jetzt nicht mehr genau sagen, aber mir kam beim Entfernen des Schlauchs zwischen Luftfilter und Drosselklappe ähnlich viel Öl entgegen. Die Klappe selbst war schon völlig von Ölschlamm verklebt. Wer weiß, wie das Ansauggeweih von innen aussieht.
Nebenbei: Auch die Unterseite der Motorhaube sieht lecker aus.

Wenn man eh schon dran ist, kann man ja auch noch ein Blick unter den Zylinderkopfdeckel werfen. Ich gebe zu: Im Daihatsu-Forum gab es noch schlimmere Motoren zu sehen, aber normalerweise erwarte ich hier zumindest ein wenig metallischen Glanz und keinen verkokten Nockenwellenraum.

Selbstverständlich sah der Deckel von innen nicht besser aus. Eine Fixierungsschraube vom Zündverteiler war auch schon fast abgefallen, weil jemand vergaß, diese wieder anzuziehen.

Auf den Schreck ging es erst einmal in die Grube und unters Auto.
MrHijets Blog » Charade G102: Teil 1 - Projekt Teufelsaustreibung said,
February 18, 2008 @ 2:17
[...] (mehr in Teil2) [...]