Bus-Pirate and FlashRom.org saved my mainboard
Mein letztes BIOS-Flashing ging daneben. Obwohl ich mich exakt an die Vorgaben des Herstellers gehalten habe und in DOS mit deren Originaltool geflashed habe, ging der RESET daneben. Danach kam nix mehr, sprich: Das BIOS-Flash Programming ging daneben.
Mein Mainboard ist ein DFI X58 JR T3H6 und hat – wie bei moderen Mainboard üblich – ein über SPI programmierbares FLASH. Der Support von DFI bot mir nur Einschicken des Mainboards ein, aber das war für mich die schlechteste Option.
Ergo habe ich bei Ebay ein neuen vorgefertigten Flash bestellt, aber gleichzeitig mich an eine Selfmade Lösung gemacht:
Ein Bus-Pirate (von Dangerous-Prototypes.com ) hatte ich eh für meine Mikrocontrollerspielereien noch liegen und dieser kann glücklicherweise mit dem Tool Flashrom aus dem Coreboot (Linux-BIOS ) Projekt zusammenarbeiten.
Mit ein paar Jumperwire Kabel habe ich also den Bus-Pirate mit dem “Download-Flash-BIOS-Connector” vom Mainboard verbunden, welcher eine direkte Verbindung zum SPI-Flash ermöglicht.
Die Verbindungen waren relativ einfach:
Bus-Pirate vs. Mainboard BIOS Download Connector
+3.3 volt -/- SPI_VCC3
Ground -/- GROUND
CS -/- SPI_CS0B
CLK -/- SPI_CLK
MISO -/- SPI_MISO
MOSI -/- SPI-MOSI
+3.3V -/- SPI_HOLD#
Bei Mainboards mit SPI-Flash Bausteinen geht das natürlich auch ohne diesen Download BIOS Connector indem man den Flashbaustein herausnimmt und provisorisch verkabelt. Hier muss man sich natürlich zunächst das PIN-Layout für den etwaigen Chip heraussuchen (Google
) und diesen dann entsprechend verkabeln. Hier wird häufig der 8te Pin für WriteProtect genutzt. Dieser wird in den meissten Fällen auch auf +3.3V gesetzt. Natürlich muss man das vorher im Datenblatt überprüfen.
In meinem Fall hat Flashrom zusammen mit dem Bus-Pirate mein Mainboard auf schnelle Weise gerettet und mir machen BIOS-Updates so viel weniger Sorgen
den said,
August 1, 2010 @ 5:02
good job
a tout with video or pic. that would be great
thanks